Wann ist eine Füllung notwendig?

I. Eine defekte Füllung:

Das ist eine gebrochene Füllung oder eine alte Füllung, ohne sichtbare Karies, mit Randspalten, in denen sich Bakterien sammeln und dort unbemerkt eine Karies verursachen können. Der Übergang von intakter zu defekter Füllung ist fließend. Wir versuchen grundsätzlich die Entscheidung zur Erneuerung im „mittleren Bereich“ zu treffen, gehen aber auch gerne auf Ihre individuellen Wünsche ein. Eine Erneuerung ist nötig, um das Risiko einer Wurzelbehandlung oder sogar Extraktion, bei einer sich unbemerkt ausbreitenden Karies, zu vermeiden.

II. Eine Karies:

Ist „Zahnfäule“ durch Bakterien im Dentin verursacht.
Die Karies ist meist eindeutig zu diagnostizieren, und zwingend mit einer Füllung zu versorgen.
Allerdings ist auch hier der Übergang von einer nicht behandlungsbedürftigen Entmineralisation im Schmelz zur Karies im Dentin nicht immer eindeutig zu bestimmen. In diesen Fällen werden wir den entsprechenden Bereich röntgen oder eventuell nur kritisch beobachten.

III. Auf Wunsch zur Amalgamsanierung

Amalgam wird in unserer Praxis, wegen der hohen Toxizität des zu ca. 50 % darin enthaltenen Quecksilbers, nicht verarbeitet. Wir empfehlen Ihnen den Austausch Ihrer alten Amalgamfüllungen durch hochwertige biokompatiblere Alternativen. Gerne beraten wir Sie über Ihre individuellen Möglichkeiten.

IV. Auf Wunsch aus ästhetischen Gründen